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THE FLANDERS RECORDER QUARTET
Die Botschafter der Blockflöte. (.pdf)
Seit der Gründung 1987, hat das Flanders Recorder Quartet (Tom Beets, Bart Spanhove, Paul Van Loey und Joris Van Goethem) sich zu einem Ensemble der Weltspitze entwickelt. Das Quartett besteht aus vier renommierten Blockflötisten, die sich auf der internationalen Konzertbühne die Sporen verdient haben. Der Sieg beim herausragenden, durch das Flandern Festival 1990 in Brügge veranstalteten, Musica Antiqua Wettbewerb läutete eine vielumfassende Karriere ein. Nach mehr als 1.500 Konzerten auf fünf Kontinenten nimmt das Ensemble eine prominente Stelle in der Welt der Alten Musik ein.
Vier Op ‘n Rij, wie der Name im Niederländischen lautet, machte Aufnahmen für Plattenfirmen wie Harmonia Mundi, Archiv/Deutsche Grammophon, Ricercar und Opus 111/Naïve, die von verschiedenen Fachzeitschriften ausgezeichnet wurden. Für das Programm und die Aufnahme Magic (Opus 111) wurde das Ensemble mit dem Belgischen ‘TechArt-Award 2002’ bekrönt. 2003 begann das Quartett eine mehrjährige und intensive Zusammenarbeit mit dem deutschen Label ‘Aeolus’.
Das Flanders Recorder Quartet stellt ein Instrument ins Rampenlicht, das zweihundert Jahre lang verkannt wurde. In ihrer ausserordentlichen Sammlung befinden sich Kopien von Instrumenten nach Abbildungen von Virdung (1511), nach Originalen aus der Sammlung von Heinrich dem VIII, der von Friedrich von Huene in Boston gebaute, über 2.30 Meter hohe Barockgrossbass; und moderne Blockflöten von Hans Coolsma aus Utrecht. Der umfangreiche Bestand an Instrumenten und die höchst virtuose Wiedergabe eines abwechlungsreichen Programms lassen jedes Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis werden und die Blockflöte, eines der wichtigsten Instrumente der Renaissance- und Barockzeit, im alten Glanz erstrahlen.
Die Mitglieder des Flanders Recorder Quartet haben eine eindrucksvolle Karriere als Pädagogen aufgebaut. Als Gast internationaler Musikfestivals können sie während Masterclasses auf begeisternder Weise ihre pädagogischen Ideen ventilieren. Die Konfrontation zwischen zeitgenössischer und alter Musik scheuen sie dabei nicht. Das greifbare Ergebnis dieser Arbeit ist das Erscheinen des Buches Das Einmaleins des Ensemblespiels (2002 bei Moeck/Celle publiziert).
Das Flanders Recorder Quartet wird gerühmt wegen seiner feinsinnigen Bearbeitungen und wegen der mehr als vierzig Kompositionen, die der Gruppe gewidmet sind. Einige davon werden auch für ein grosses Publikum erhaltlich sein, da der deutsche Musikverlag Heinrichshofen dem Ensemble eine besondere Reihe widmet: The Flanders Recorder Quartet Series.
Presse, Publikum und internationale Jurys loben das glasklare Zusammenspiel, die technische Perfektion, den homogenen Klang und die stilgetreue Interpretation, oder wie es im New York Times beschrieben wurde: -“..The players swayed and swooned, combining the breathy timbre of a portative organ with the expressive interplay of a fine string quartet...”(“Die Spieler wiegten und beschwörten, kombinierten die luftige Klangfarbe einer Orgel mit dem ausdrucksvollen Zusammenspiel eines grossartigen Streichquartetts...” S. Smith, the New York Times, November 3, 2006)
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Bart Spanhove
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Tom Beets
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Joris Van Goethem
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Paul Van Loey
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